Literatur von Ferdinand Pont

 

Literatur, die von Ferdinand Pont verfaßt wurde.

Pastor Pont widmete sich schließlich noch seiner Liebhaberei am Schreibtisch, schrieb den Roman "Wir wollten" und Aufsätze zum Thema "Friedrichstadt". Die einzige literarische Arbeit, in der er ein Erlebnis auf Java schildert, ist die kleine Erzählung "Amalia van Duurstede - Een Indo-Europeesche Kampongfigur). Mit innerer Anteilnahme erzählt er eine Episode aus dem Leben eines indo-europäischen Mädchens mit guter Schulbildung, das einem verkommenen holländischen Pflegevater davonlief und beim Pastor Hilfe suchte. Er nahm es in seinem Hause auf und verschaffte ihm im Gebirge eine Arbeitsstelle. Diese verlor das Mädchen wegen eines leidenschaftlichen Verhältnisses zu einem verheirateten Javanen, wandte sich wieder an den Pastor, belog und hinterging den wohlmeinenden Helfer, so daß eine weitere Fürsorge unmöglich wurde.

 

 

Hier gibt es alle Veröffentlichungen von Ferdinand Pont, sie erscheinen nach und nach.

 

 

Auf niederländisch:

 

Amalia van Duurstede (Een Indo-Europeesche kampongfiguur).pdf

Erven F. Bohn; Haarlem; in Zeitschrift "Onze Eeuw", 3. Heft; 1921; Kurzgeschichte; 18 Seiten.

 

 


Auf deutsch:

 

Pont, Ferdinand - Wir wollten.pdf

Pont, Ferdinand - Wir wollten.pdf Roman

Verlag von Junge & Sohn, Erlangen; 1921 erschienen, 326 Seiten.

Gescannt von mir.

Kurzbeschreibung des Inhalts:

Während die holländischen Ostindienfahrer im goldenen Zeitalter der niederländischen Geschichte im fernen Morgenlande mit keckem Wagemut einen Erfolg nach dem anderen erhaschten, kämpften ihre remonstrantischen Landesgenossen an der Eider mit derselben Energie, jedoch erfolglos, mit ihrem Schicksal, damit ihre Neustadt, die sie unter den Auspizien Friedrichs III. gegründet hatten, zu einem mächtigen Emporium und einem Mittelpunkte der remonstrantischen Religion gedeihen möchte.

Ich lebte mich in die tragische Jugendgeschichte dieser Remonstrantenstadt und ihrer Einwohner ein, nachdem ich sie im Schleswiger Staatsarchiv näher kennen gelernt hatte.

Und derweise gestaltete sich dieses Buch. Es will nicht die Geschichte eines Helden, sondern diejenige jener kleinen Kolonistenwelt sein, die im siebzehnten Jahrhundert die Stadt mit den Burgwällen und Treppengiebeln an Eider und Treene gründete.

 

 

 

Pont, Ferdinand - Friedrichstadt an der Eider - Erster Teil.pdf

Pont, Ferdinand - Friedrichstadt an der Eider - Erster Teil.pdf

Verlag von Ernst Klinger, Friedrichstadt; 1921 erschienen; 56 Seiten.

Gescannt von der Universität Toronto für Archive.org.

Kurzbeschreibung:

Die holländische Kolonisation an der Eider und die gottorpische Handelspolitik in den letzten Jahren des spanisch- niederländischen Krieges.

Der niederländische Remonstrantenpastor, Maler und Schriftsteller Ferdinand Pont präsentiert im vorliegenden Band die Geschichte Friedrichstadts, welches an der Westküste Schleswig-Holsteins zwischen Eider und Treene liegt. 1621 wurde die Stadt von Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf mit dem Ziel gegründet, eine neue Handelsmetropole zu errichten. Da der Herzog umfassende Religionsfreiheit und umfangreiche wirtschaftliche Privilegien gewährte, zog es zunächst vor allem niederländische Remonstranten, die in ihrer Heimat unter den spanischen Ketzerverfolgungen zu leiden hatten, nach Friedrichstadt. Pont beschreibt die Entwicklungen von der Stadtgründung bis zum Ende des Spanisch-Niederländischen Krieges 1648.

 

 

 

Pont, Ferdinand - Friedrichstadt an der Eider - Zweiter Teil.jpg

Pont, Ferdinand - Friedrichstadt an der Eider - Zweiter Teil.pdf

Der Remonstantismus und die Religionsfreiheit in Friedrichstadt

Verlag von Junge und Sohn; Erlangen; 174 Seiten.

Gescannt von mir.

Kurzbeschreibung:

Dieser zweite Teil meines Werkes über Friedrichstadt an der Eider ist leider sehr verspätet herausgegeben worden. Die Ungunst der Zeiten hat mich genötigt, mehrere Jahre zu warten, bevor ich das Manuskript dem Verleger zusenden konnte.

Nun sei es den deutschen und holländischen Kreisen, in denen man sich für die Remonstrantenstadt interessiert, nicht unwillkommen. Möge es ebenso freundlich empfangen werden wie der erste Teil.

Ich habe mich bemüht, den Stoff so zu behandeln, daß das Werk ein abgerundetes Ganzes bildet, das nicht zu viel kirchengeschichtliche Kenntnisse voraussetzt.

Es ist mir eine angenehme Pflicht, auch im Vorwort des zweiten Teils den schon im ersten Teil erwähnten freundlichen Helfern zu danken, deren Entgegenkommen mir die Veröffentlichung dieses Weres ermöglicht hat.

Mein Freunden, Frau und Herrn Dr. med Kaiser zu Batava, bin ich besonders dankbar für die Revision des Buches, das ohne ihre Hilfe nicht hätte publiziert werden können.

Wenn dieses Buch erscheint ist schon ein Roman über Friedrichstadt an der Eider von meiner Hand veröffentlicht worden. Es ist der Roman, der in meiner Schrift "Uit de Geschiedenis van Frederickstad" — in der Zeitschrift "Bijdragen 263 voor de Vaderlandsche Geschiedenis en Oudheidkunde" Seite 263 schon angekündigt worden ist. Anfangs hatte ich den Titel "Die Remonstrantenstadt" und zum Pseudonym "Ernst Marschländer" gewählt. Nachher schien es mir jedoch besser, dem Rat eines Freundes gemäß den Titel zu ändern und meinen eigenen Namen zu nennen. Damals war es nicht mehr möglich, die Notiz in der oben genannten Schrift zu ändern. Der Roman heißt jetzt: "Wir wollten."

Die verspätete Herausgabe des Romans hat mich instand gesetzt, eine kleine Änderung in der Einteilung der Friedrichstädter Mennoniten anzubringen. Die Notitz Seite 166 "Uit de Geschiedenis van Frederickstad" gilt demgemäß dem ursprünglichen Text des Manuskriptes und trifft für das veröffentlichte Werk nicht mehr zu. Diese kleinen Unregelmäßigkeiten bei der Veröffentlichung finden Ihren Grund in der Tatsache, daß ich in Batavia wohnte und die Herausgabe in Europa stattfand.

Batavia 1920

F. Pont.

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